Wie wir Sie untersuchen

Vielleicht kommen Sie mit akuten Schmerzen oder einer Verletzung zu uns. Vielleicht möchten Sie abklären lassen, ob Sie an Rheuma oder einer anderen chronischen orthopädischen Krankheit leiden. Oder Sie suchen Rat und Hilfe, weil Ihr Kind unter Fehlstellungen, Einschränkungen der Beweglichkeit oder Schmerzen leidet. Ganz gleich, was Sie zu uns führt: Wir untersuchen Sie sorgfältig, mit erfahrener Hand und viel Umsicht. Und setzen, wenn es sinnvoll ist, weitere moderne Diagnosetechnik ein.

Arztbriefe, Vorbefunde?

Sind Sie wegen Ihrer Beschwerden bereits von einem anderen Arzt oder einer anderen Ärztin untersucht worden? Dann bringen Sie bitte zu Ihrem Termin bei uns einen Arztbrief/Befundbericht und – falls bereits angefertigt – aktuelle Röntgen- oder MRT-Aufnahmen auf CD mit.

Mit manueller Untersuchung von Fuß bis Kopf

Wo nehmen Sie die Schmerzen wahr, wie und seit wann? Sind Einschränkungen zu erkennen, wenn wir Sie bitten, sich zu bewegen? Das alles klären wir bei der manuellen Untersuchung. Schmerzt es Sie, wenn wir Wirbelsäule, Gelenke oder Muskeln abtasten? Dazu gehört auch die Fußdiagnostik, denn Fußfehlstellungen, zum Beispiel durch ungeeignete Schuhe, führen häufig zu Fehlhaltungen oder Schmerzen.

Mit bildgebenden Verfahren

Ultraschall (Sonografie) gibt uns Aufschluss über Veränderungen der Weichteile, zum Beispiel Wasseransammlungen in den Gelenken (Gelenkergüsse) oder Muskelfaserrisse . Das bewährte Verfahren ist frei von Nebenwirkungen. Bei Injektionen setzen wir die Ultraschalltechnik auch zur Kontrolle ein, um Spritzen ganz exakt und schmerzarm dort platzieren zu können, wo sie am besten wirken.

Seit Anfang 2015 können wir mit neuem digitalem, strahlungsarmem Röntgen  Veränderungen an Knochen und Gelenken noch besser feststellen – etwa Arthrose, Knochenbrüche und Haarrisse, Skoliose oder Schädigungen durch Rheuma. Alle unsere Mitarbeiterinnen sind selbstverständlich in der Röntgendiagnostik qualifiziert (sog. Röntgenschein) und konsequent fortgebildet.
Auch MRT-Aufnahmen auf CD, die zu Ihrem Termin vorliegen, analysieren wir gern für Sie.



Wie sich die Fehlstellung der Füße Ihres Kindes während des Wachstums verbessert oder wie Ihre Heilung nach einer Operation verläuft – das können wir mit digitalen Fotos besser beurteilen und kontrollieren.

Das wollen Sie auch sehen?
Auf dem Bildschirm in unseren Behandlungsräumen erklären wir Ihnen anhand der Aufnahmen Ihrer Gelenke, Muskeln, Wirbelsäule und der übrigen Knochen die Zusammenhänge mit Ihren Beschwerden.

 

Mit Laboranalysen

Eine Blutuntersuchung kann sinnvoll sein, wenn wir Rheuma, eine bakterielle oder virale Entzündung, einen Tumor oder Osteoporose vermuten. In unserer Praxis nehmen wir die Blut- oder Gewebewasserprobe (Punktion) und lassen sie in einem spezialisierten Labor untersuchen. Sobald uns die Laborwerte vorliegen, sehen wir uns zu einem Besprechungstermin.

Bei Osteoporose-Verdacht

Die Osteoporose, auch als „Knochenschwund“ bezeichnet, ist mit einer Verminderung der Stabilität und der Belastbarkeit des Knochens verbunden. So kann bereits bei einer Bagatellverletzung, dem sogenannten Niedrigenergietrauma, ein Knochenbruch (Fraktur) eines Wirbels oder des Schenkelhalses der Hüfte auftreten. Betroffen sind Frauen meist ab einem Alter von 50 Jahren, Männer ab 60 Jahren. In diesem Alter sind jeweils Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung einer Osteoporose sinnvoll.

Die Osteoporosevorsorgeuntersuchung beinhaltet gemäß der DVO-Leitlinien: 

• die digitale Knochendichtemessung (DXA) Ihrer Wirbelsäule und beider Hüften
• die Analyse Ihrer Risikofaktoren
• das Testen Ihrer Koordination (Timed up & go-Test, Chair-rising-Test, Tandemstand-Test)
• die Analyse Ihrer Medikamente
• die Auswertung Ihrer Laborwerte
• die Auswertung Ihrer Röntgenbilder (falls erforderlich)

Auf der Basis dieser Daten schätzen wir Ihr persönliches Frakturrisiko ein. Wir beraten Sie ausführlich über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten der Osteoporose und darüber, wie Sie durch Anpassung Ihres Lebensstils zur Risikosenkung beitragen können.

Bei Rheuma-Verdacht

Von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sind nicht nur ältere Menschen betroffen. Sogar Säuglinge können schon daran erkranken. Weisen Ihre Symptome oder die Ihres Kindes auf Rheuma hin, z. B. geschwollene Gelenke, Rheumaknoten oder Gelenkrötungen, Morgensteifigkeit und Leistungsabfall führen wir eine gründliche Rheumadiagnostik durch. Denn frühzeitig erkannt, lässt sich Rheuma meist wesentlich besser behandeln. Zur Diagnosestellung sind neben unseren üblichen orthopädischen Diagnoseverfahren oft spezielle Rheuma-Bluttests, Röntgen- und Ultraschallaufnahmen notwendig.

 

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So behandeln wir Sie.
Ihr erster Termin bei uns? Hier finden Sie alle wichtigen Infos.

Abwesenheitsmelder

Weihnachtsferien! Unsere Praxis ist vom 10.12.18-04.01.19 geschlossen. Am Montag, den 07.01.19 stehen Ihnen zunächst ausschließlich unsere Mitarbeiterinnen für Organisatorisches und Termine zur Seite. Ab Dienstag, den 08.01.19 geht es dann wie gewohnt weiter. Wir wünschen Ihnen bis dahin frohe Feiertage und uns allen global ein Jahr gelebter Menschlichkeit gemäß Desmond Tutu "Ein Mensch ist ein Mensch, weil er andere als Menschen anerkennt".

Lesen Sie hier, was Sie wissen und zu Ihrem Termin mitbringen sollten.

Bitte rufen Sie uns an – oder wenden Sie sich außerhalb unserer Sprechzeiten an die nächste Notfalldienstpraxis.

Das können wir für Sie tun, um eine Osteoporose abzuklären und ggf. zu behandeln.

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